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Und der Kies rollt weiter - durch Nienwohld

Seit 2005 wird in Nienwohld am Rande der Gemeinde Kies abgebaut. In diesem Jahr wäre damit Schluss gewesen. Doch nun bittet der Kreis Stormarn die Gemeinde Nienwohld um eine Stellungnahme zur geplanten Verlängerung des Kiesabbaus . Die Begeisterung der Gemeindevertreter und Anwohner hält sich in Grenzen. Gerne würde man die Belastung durch die ständigen Fahrten der großen Kieslaster schnell loswerden. Doch Nienwohld hat kein wirkliches Mitbestimmungsrecht.

Hiervon mitbetroffen ist auch die Gemeinde Bargfeld-Stegen, deren Anlieger sich schon vor über 14 Jahren erfolglos gegen den mit dem Kiesabbau verbundenen LKW-Verkehr wandten.

Laut den Lübecker Nachrichten äußerte ein Vertreter des Kreises, dass es wohl nichts gebe, was gegen eine Verlängerung sprechen würde. So seinen auch keine Beschwerden bekannt. Zudem müssten für eine Ablehnung der Verlängerung stichhaltige Gründe vorgetragen werden.

Als es hierzu bei der letzten Sitzung der Gemeindevertretung um eine ebetene Stellungnahme der Gemeinde ging, äußerten hingegen einige Anwohner, dass sie sich durchaus massiv vom Abbau und den begleitenden Folgen des Abtransportes gestört fühlen. Hier stellt sich die Frage, wieso dies vom Kreis anders wahrgenommen wird. Sollte man die vorhandenen Einwände vielleicht deutlicher und nachdrücklicher formulieren oder direkter adressieren?

Die Lübecker Nachrichten schlossen ihren Artikel mit einem Zitat, das befürchten lässt,  dass es später in zwei Jahren zu einer nochmaligen Verlängerung kommen könnte. Allein deswegen wäre  eine klare Stellungnahme seitens der Gemeinde hilfreich und wünschenswert.