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Der diesjährigen Neujahrsempfang war mit über 70 Nienwohlderinnen und Nienwohldern gut besucht. Einige sahen einander das erste Mal. Trotzdem kam man schnell ins Gespräch bei leckern Prosecco, Schmidtsäften und Schmalzbrot. Als die erste Neugier und der erste Hunger gestillt waren, ergriff der Bürgermeister das Wort.
Neujahrsempfang 2019

Damit ihn jeder gut hören konnte, nahm Bürgermeister Manke am Anfang seiner Rede ein neues drahtloses Headset zur Hilfe. Das sah schick aus! Hörte sich aber nicht so an. Leider hatte sich die neue Technik noch nicht an die traditionsreiche Nienwohlder Luft gewöhnt, weshalb es immer wieder zu Aussetzern bei der Übertragung kam. Nach einigen Anläufen mit wechselhafter Lautstärke entschloss sich der Bürgermeister, lieber doch seine, durchaus tragende, Stimme zu erheben und auf die neue Technik zu verzichten. Dies brachte ihm sogleich den ersten Aplaus seiner Rede ein. Doch nun zu den Inhalten.
Im Jahresrückblick sprach Bürgermeister Manke die Einweihung des RackerAckers an, was mit einem Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer verbunden war, die unter anderm etliche Stunden in den Ausbau der RackerVilla investierten. Licht, Strom, Wasser sowie sanitäre Anlagen ermöglichen nun die vielfältigsten Aktivitäten. So zum Beispiel das Tannebaumverbrennen der Feuerwehr tags zuvor, über das nienwohld.info auch berichtet hat.
Viele Nienwohlder Veranstaltungen wurden und werden durch unsere Freiwillige Feuerwehr begleitet bzw. ermöglicht. Dies ist alles ehrenamtlich und kostet die Mitglieder viel Zeit. So musste die Feuerwehr im letzten Jahr zu 29 Einsätzen ausrücken. Neben diesen Tätigkeiten frisst auch die Verwaltung der Feuerwehrbelange viel Zeit. Zwischendurch stand deshalb im letzten Jahr sogar der Fortbestand der Feuerwehr in Frage. Nur durch eine organisatorische Umstrukturierung und dem großen Engagement Einzelner konnte dies verhindert werden. Allen hieran Beteiligten wurde großer Dank ausgesprochen.
Dank wurde auch den alten (hier namentlich Wolfgang Schmidt) und den neuen Mitgliedern (Kerstin Stax, Yvonne Zabel und Winfried Krohn) der Gemeindevertretung ausgesprochen, ohne dessen Arbeit eine eigenständige Verwaltung Nienwohlds nicht möglich wäre.
Kurz wurden noch die Kreis- und Gemeindewahl, der Anschluss ans Glasfasernetz der Vereinigten Stadtwerke sowie die aktuelle Lage zum Wohnhaus im Honbrook angesprochen. Letztem wollte der Bürgermeister auf einem Neujahrsempfang nicht zu großen Raum einräumen, bot aber dafür an, dass im weiteren Verlauf der Veranstaltung Einzelgespräche mit den Gemeindevertretern hierzu möglich seien und im Anschluss auch die Baupläne zum Projekt betrachtet werden könnten.
Als Ausblick auf 2019 wurde der schrittweise Ausbau der Wanderwege, der Besuch der NDR Welle Nord (die interessante Nienwohlder Persönlichkeiten sucht), die Fertigstellung des Wohnhauses, die Europawahl im Mai (zu der noch Wahlhelfer gesucht werden) und die Aktion "Nienwohld räumt auf" angesprochen.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden dann die Pläne des Wohnhauses interessiert betrachtet und sich darüber intensiv ausgetauscht. Viele Anwesende nahmen zudem die Gelegenheit wahr, sich miteinander zu unterhalten und in gelöster Stimmung näher kennenzulernen.
Gegen ca. 13:00 Uhr fand die gelungene Veranstaltung dann ihr Ende.
